Herren 3. Liga

Obere Reihe, v. links: Philipp Veraguth (Trainer), Edin Planic, Florian Gremminger, Fabian Erni, Pascal Häderli, Ruedi Züger, Nuno Goncalves, Tobias Geisser;
untere Reihe, v. links: Tarek Öztürk, Rafael Ferreira, Benjamin Niedermann, Sandro Brülisauer, Elias Bürgisser, Fabian Amrein, Manuel Röösli, Luc Pauli;
Es fehlen: Timon Allmendinger, Janic Heierli, Mario Mock;

Tabelle, Statistiken und mehr

Die erste Mannschaft des BSV Bischofszell spielt aktuell in der 3. Liga. Sie wird von Philipp Veraguth trainiert.

 

Trainingszeiten:

Montag und Mittwoch 20.00 Uhr - 22.00 Uhr, jeweils in der Bruggwiesenhalle in Bischofszell.

 

Cheftrainer

Philipp Veraguth

Telefon: 076 447 60 11

E-Mail: philipp_veraguth@bluewin.ch

 

Die nächsten Spiele:





19.09.2020, 18:30 Uhr bis
19.09.2020, 20:00 Uhr

BSV Bischofszell : BSV Weinfelden Handball

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren M3

24.10.2020, 17:00 Uhr bis
24.10.2020, 19:00 Uhr

Abgesagt! Herren 1: HC Stammheim Abgesagt!

Ort: Abgesagt

Art: Herren 1

31.10.2020, 19:00 Uhr bis
31.10.2020, 21:00 Uhr

BSV Bischofszell : SC Frauenfeld 2

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren

07.11.2020, 16:30 Uhr bis
07.11.2020, 18:30 Uhr

SG Pfader Neuhausen / KJS : BSV Bischofszell

Ort: Neuhausen Rhyfall

Art: Herren

14.11.2020, 17:00 Uhr bis
14.11.2020, 19:00 Uhr

BSV Bischofszell 1 : Kadetten Youngsters

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren

05.12.2020, 17:00 Uhr bis
05.12.2020, 19:00 Uhr

BSV Bischofszell :HSC Kreuzlingen 3

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren

12.12.2020, 20:00 Uhr bis
12.12.2020, 22:00 Uhr

HC Romanshorn : BSV Bischofszell

Ort: Romanshorn, Kantihalle

Art: Herren

19.12.2020, 17:00 Uhr bis
19.12.2020, 19:00 Uhr

BSV Bischofszell : HC Amriswil

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren

10.01.2021, 14:30 Uhr bis
10.01.2021, 16:30 Uhr

BSV Bischofszell : HC Romanshorn

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren

23.11.2019, 16:00 Uhr bis
23.11.2019, 18:00 Uhr

TV Räterschen : BSV Bischofszell

Ort: Räterschen, Elsau Sporthalle

Art: Herren

07.12.2019, 18,3 Uhr bis
07.12.2019, 20,3 Uhr

KTV Wil : BSV Bischofszell

Ort: Wil, Kantonsschule

Art: Herren

12.01.2019, 14:00 Uhr bis
12.01.2019, 16:00 Uhr

BSV Bischofszell : BSV Weinfelden Handball

Ort: Bischofszell, Bruggwiesen

Art: Herren

Spielberichte

 

Saison 2020/2021

Ziel erreicht, aber spannender als nötig

Durch Verletzungen und Abwesenheiten geplagt traten die Bischofszeller das erste Spiel mit einem sehr knapp bemessenen Kader an. Trotzdem war das Ziel des Tages klar; man wollte unbedingt gegen die Mannschaft aus der vierten Liga gewinnen. Eine andere Möglichkeit wurde den Spielern in der Vorbesprechung durch den Trainer gar nicht gelassen.

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Eine dementsprechend enttäuschende Leistung zeigten die Spieler aber im ersten Viertel des Spiels. Im Angriff wurden einfache Chancen vergeben und in der Verteidigung war man zu wenig konsequent. Dadurch kamen die Herisauer zu mehreren sehr einfachen Abschlüssen und konnten so ohne viel Gegenwehr einen 8:3 Vorsprung erzielen. Zu all Dem kamen dann auch noch etliche technische Fehler der Bischofszeller Spieler, die sich zuerst noch an das Harz am Ball gewöhnen mussten. Die Situation änderte sich ein wenig nach dem Time-Out. Es wurde härter verteidigt und mehrere wichtige Tore geschossen. So konnten die Bischofszeller das Schlimmste abwehren und gingen mit drei Toren Rückstand in die Pause.
Jedoch gaben sich die Herren des BSV noch nicht geschlagen und kamen motiviert und noch immer mit dem Sieg als klares Ziel im Kopf aus der Kabine.
Der Start der zweiten Halbzeit verpassten sie aber wieder und die Herisauer erwischten sie auch dieses Mal auf dem falschen Fuss. Jedoch kamen die Bischofszeller nach der Pause viel schneller wieder zu sich und hielten wieder gegen die Herisauer. Und dann schien plötzlich alles zu klappen; man konnte mehrere Gegenstösse verwandeln und die Verteidigung hielt dicht gegen die Heimmannschaft. Bevor man sich versah war das Resultat ausgeglichen und den Bischofszeller gelang es sogar das erste Mal im ganzen Spiel die Führung zu übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt lieferten sich die zwei Gegnerischen Mannschaften ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Immer wieder konnten die Herisauer ausgleichen und die Bischofszeller mussten sich wieder beweisen. Eine Zeitstrafe gegen einen Spieler des BSVs gegen Ende des Spiels machte die Sache nur noch spannender. Am Ende gingen die Bischofszeller aber mit einem Tor Vorsprung als Sieger vom Platz.

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Das «fairste» Spiel der Saison

Das Fanionteam des BSV Bischofszell hat das erste Spiel der neuen Saison kläglich verloren. Noch zur Pause führten die Herren und konnten sich lediglich eine schlechte Wurfquote vorwerfen. Im zweiten Umgang vielen unsere Herren dann vor allem durch Fehler auf. Gänzlich unauffällig war hingegen der Schiedsrichter. «Was, es gab einen Schiedsrichter?!»

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Die ersten dreissig Minuten machten die Herren ihre Sache gut. Die Weinfelder verzweifelten an der Bischofszeller Mauer. Mit einer Manndeckung wurde gleichzeitig der vermeintlich beste Spieler der Quiveldas, so der ursprüngliche Name Weinfeldens, ausser Gefecht gesetzt. Lediglich im Angriff wollte niemand die Verantwortung übernehmen respektive suchte man das Kreisanspiel, welches zu oft misslang.

Doch misslungen bedeutete noch keine missliche Lange, zumindest zur Pause nicht. Mit einer Drei-Tore-Führung genossen die Rosenstädter den Pausentee und schworen sich Besserung im Angriff und Konstanz in der Abwehr. Doch ein ewig bindender Schwur ward dies nicht.

Die Bischoffescellaer, so die Schreibweise der Bewohner der Rosenstadt im Jahre 1155, starteten gleich, wie sie aufgehört hatten. Doch es sollte nicht lange so bleiben. In der Abwehr schlichen sich immer häufiger Fehler ein. Das allein hätte aber noch nicht die entscheidende Wendung herbeigeführt. Dafür spielten die Wyfeldär einfach zu schlächt. Die tödliche Verletzung erlitten die Herren im Angriff – es war friendly fire. Anstatt das Runde «zäck bumm» (Veraguth, 2020) ins eckige zu werfen, suchte jeder den perfekten Pass… Sagen wir’s mal so: Wäre dies ein grimm’sches Märchen, so würde das Ende des obigen Satzes lauten: …dann suchen sie noch heute.

Lange Rede, kurzer Sinn. Die Bischofszeller, notabene die Rosenstädter, hätten sich an diesem Samstag die Rose des Bachelors oder der Bachelorette (je nach Präferenz) nicht verdient. Der Torhunger war wohl nicht gross genug. Wohl aber das Streben nach Perfektion und Spielästhetik. Auf das gesunde Mass kommt es an. Dann funktioniert’s bestimmt auch mit dem Siegen, denn die Bischofszeller Mauer stand über weite Strecken bombenfest.

Da war doch noch was… Ach ja. Beinahe hätte ich vergessen, dass es ja noch einen Schiedsrichter gab. Vermutlich ist mir dies entfallen, da er seine Pfeife so wenig einsetzte, wie die Bischofszeller den direkten Torschuss suchten. Wieso der Schiedsrichter in 60 Minuten insgesamt nur zwei gelbe Karten zeigte und keine einzige Zwei-Minuten-Strafe, obwohl es einige hätte geben müssen, bleibt wohl ein Rätsel. Es wird gemunkelt, er hätte vergessen, wie viele Pfiffe es für eine Zweistrafe benötigt – es wäre nicht das einzige gewesen, was er scheinbar vergessen hätte. Keine Linie ist auch eine Linie, kann man da sagen. Man könnte aber auch nichts sagen. Schliesslich kann eine nicht gezeigte Leistung auch nicht objektiv bewertet werden. Punkt.

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Saison 2019/2020

Herren behalten in wichtigem Spiel die Nerven

BSV Bischofszell – BSV Weinfelden 22:15 (11:7)

Im Kampf gegen den Abstieg aus der dritten Liga war das Spiel gegen den BSV Weinfelden ein sehr wichtiges. Die Niederlage am Samstag gegen den HC Kreuzlingen verschärfte dies zudem nochmal. Wenn die Herren gegen die Weinfelder verlieren würden, wäre es sehr schwierig nicht in die Barrage zu müssen.

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Dementsprechend motiviert und konzentriert starteten die Bischofszeller in das Spiel. Jedoch schienen sie zu Beginn einfach nicht an der Weinfelder Verteidigung vorbeizukommen. Den Weinfeldern ging es aber nicht wirklich besser. Doch nach dem ersten Viertel des Spiels schienen die Bischofszeller dann aber die gegnerische Abwehr geknackt zu haben. Endlich wurden die Tore geschossen und so konnten sie sich bis zur Pause vier Tore erkämpfen.

In der Pause wurden die Spieler dann darauf aufmerksam gemacht, dass das Spiel noch lange nicht gewonnen ist und man jetzt keinesfalls nachlassen darf. Jedoch hätte man am Anfang der zweiten Halbzeit meinen können, die Spieler hätten nicht dies nicht gehört. Denn innert kürzester Zeit konnten die Weinfelder wieder bis auf ein Tor aufschliessen. Doch dann zeigten die Herren des BSVs Nervenstärke und liessen sich nicht entmutigen. Sie erholten sich aus dem kleinen Tief und griffen wieder stärker an. Die Weinfelder machten es den Bischofszeller jedoch überhaupt nicht einfach, die Herren mussten sich bis zehn Minuten vor Schluss jedes einzelne Tor erkämpfen. Die sehr starke Verteidigung und eine gute Torhüterleistung verhinderten es währenddessen, dass die Weinfelder nochmals aufschliessen konnten. Schlussendlich gingen die Herren des BSVs dann als Sieger aus diesem extrem wichtigen Spiel.

Das nächste Spiel findet am 15. März auswärts gegen den HC Romanshorn statt.

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Herren lassen wichtige Punkte liegen

BSV Bischofszell – HSC Kreuzlingen 26:27 (12:11)

Das Fanionteam des BSVs hat zuhause gegen den HSC Kreuzlingen verloren. Lange Zeit lag das Heimteam in Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Die erstmalige Zwei-Tore-Führung der Gäste reichte aus, um die Zwei Punkte nach Kreuzlingen zu entführen. Zeit zur mentalen und körperlichen Erholung bleibt aber keine, denn bereits am Sonntag steht ein weiteres wichtiges Spiel auf dem Programm.

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Das Doppelpack-Wochenende der Herren startete mit dem Spiel gegen den HSC Kreuzlingen. Im Hinspiel ging man sang- und klanglos unter, doch heute sollte es anders werden.

Die erste Mannschaft startete gut in die Partie. Besonders die Verteidigung stand sehr sicher und verhinderte bis zur 6. Minute ein erstmaliges durchkommen des Gegners. Vorne zappelte der Ball nicht so oft im Netz, wie man das gerne hätte, doch die Führung stand. Und sie stand lange. Kurz vor der Pause hatte das Heimteam einen komfortablen 4-Tore-Vorsprung. Doch eine hektische Schlussphase liess die Grenzstädter wieder auf ein Tor herankommen.

Der zweite Umgang startete auf beiden Seiten verhalten. Keiner vermochte seine Leistung konstant zu halten. Doch die Kreuzlinger stellten sich etwas besser auf die Verteidigung der Bischofszeller ein. Nun kamen die wichtigen Tore über den Kreis. Dadurch schafften sie es auch, in Führung zu gehen. Ein kapitaler technischer Fehler der Bischofszeller ebnete dem Gastteam wenige Minuten vor Schluss den Weg zur erstmaligen Zwei-Tore-Führung. Dies reichte ihnen. Die Bischofszeller zeigten eine gute Partie wurden aber nicht belohnt. Nun müssen sie den grossen Frust sofort runterschlucken und verdauen, denn bereits in 17 Stunden folgt das Spiel gegen den Tabellennachbarn.

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Herren verlieren in Aadorf

Durch die bessere Platzierung in der Tabelle wussten die Bischofszeller Herren schon vor dem Spiel, dass es in dieser Begegnung sehr schwierig werden würde zu gewinnen. Da man aber im letzten Spiel gegen Aadorf in der Pause vorne lag, wussten die Spieler, dass ein Sieg trotzdem möglich sein würde.

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Am Anfang des Spiels fielen direkt sehr viele Tore, jedoch auf beiden Seiten und so war das Spiel lange ausgeglichen. Dieser Gleichstand konnte der BSV etwa 15 min halten, danach zogen die Aadorfer jedoch mit mehreren Toren an den Bischofszeller Herren vorbei. Die Hauptursache dafür war die Verteidigung der Bischofszeller. Diese bewegte sich zu langsam, dadurch fanden die Aadorfer immer wieder die Lücke und konnten aus kurzer Distanz aufs Tor schiessen. So stand es nach 30 gespielten Minuten 13:9 für den SG Aadorf.
Das Zwischenresultat war das genau gleiche wie im Spiel eine Woche zuvor gegen den HC Romanshorn, welches der BSV Bischofszell dann in der zweiten Halbzeit noch für sich entscheiden konnte. Also wollte man es in diesem Spiel wieder genau gleich machen.
Dieses Vorhaben der Bischofszeller durchkreuzten die Aadorfer aber sofort, der Start in die zweite Halbzeit missglückte den Bischofszeller komplett. Innert zehn Minuten konnten die Aadorfer acht Tore schiessen. Die Bischofszeller liessen sich zwar nicht entmutigen, sie lagen jedoch zu weit hinter dem Gegner dass sie noch wirklich etwas gegen die Niederlage tun konnten. So ging es dann noch darum die Tordifferenz so klein wie möglich zu halten und das Spiel endete dann schlussendlich mit einer deutlichen Niederlage für die Herrenmannschaft des BSV. Der SG Aadorf konnte sich mit diesem Sieg an die Spitze der Tabelle vorkämpfen.
Die Bischofszeller haben nun fast einen Monat Spielpause, danach geht es aber direkt weiter mit zwei Spielen an einem Wochenende. Das erste findet am Samstag 22.02. gegen den HSC Kreuzlingen 3 statt und das zweite am Sonntag 23.02. gegen die Mannschaft aus Weinfelden.

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Harter Kampf aber trotzdem verloren

KTV Wil - BSV Bischofszell 28:24 (16:12)

Der Start des Spiels gegen den KTV Wil war einmal mehr ein sehr holperiger.

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Die Bischofszeller Männer machten technische Fehler, scheiterten am gegnerischen Torhüter und rannten nach einem Angriff zu wenig konsequent zurück. Da die Wiler aber abermals die Torumrandung trafen, spiegelte sich das im Resultat nicht wieder. Doch nach 15 min kam es so wie es kommen musste und die Wiler gingen in Führung. Das liessen die Bischofszeller aber nicht auf sich sitzen und so fanden auch sie endlich ins Spiel. So konnten sie zwar einen weiteren Ausbau der Wiler Führung verhindern, aufholen war aber leider nicht mehr möglich. So gingen sie mit 4 Toren Rückstand in die Kabine.
Mit 4 Toren Unterschied war die Partie aber noch lange nicht verloren, was auch keinem der Spieler nochmals gesagt werden musste.
Nach dieser Verschnaufpause kamen die Herren des BSV wieder auf den Platz und starteten motiviert und erfolgreich in die zweite Hälfte. Diesmal klappte im Angriff vieles, leider trafen aber auch die Wiler das Tor diesmal von Anfang an. Nun lieferten sich die beiden Mannschaften ein Kopf an Kopf Rennen, was lange Zeit verhinderte dass die Bischofszeller aufholen konnten. Dies gelang ihnen dann erst 10 min vor Schluss, als die sie wieder bis auf zwei Tore herankamen. Doch dann gings nochmals bergab; die Verteidigung stand nicht mehr so kompakt und im Angriff wurden wichtige Chancen vergeben. So verloren die Bischofszeller das Spiel dann schlussendlich mit 28:24.
Mit diesem Spiel geht es für die Herren in die Winterpause, das nächste Spiel findet erst im neuen Jahr statt.

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Herren: Von Überlegenheit, Nachlässigkeit und Kampfgeist

TV Räterschen : BSV Bischofszell 23:27 (10:16)

Den Herren des BSV Bischofszell ist auch ein zweiter Streich gegen den TV Räterschen geglückt. Sie entscheiden das Rückspiel mit 23:27 für sich. Dabei machten sie es in der zweiten Hälfte nochmals unnötig spannend.

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Pascal Häderli

Nach dem äusserst knappen Heimsieg vor ein paar Wochen wollten es die Herren auswärts besser machen. Die Vorzeichen waren aber nicht ganz optimal. So fehlten zwei wichtige Stützen im Rückraum. Trotzdem waren die Rosenstädter top motiviert und zuversichtlich.

Die Startphase lief dann auf beiden Seiten harzig. Zwar eröffnete der BSV das Score, anschliessend missglückten aber gleich zwei Angriffe. Doch die Bischofszeller fanden ihren Rhythmus. Und die Heimmannschaft? Nicht. Die Bischofszeller Verteidigung fand in vielen Situationen genau das richtige Mittel gegen den Räterschen’ Angriff. Endlich war auch die Trefferquote auf einem vernünftigen Wert, sodass die Bischofszeller die Führung laufend ausbauten. In die Pause gingen sie mit einem dicken 10-zu-16-Polster.

In die zweite Halbzeit startete der BSV äusserst schlecht. Die Bischofszeller hatten wieder mal ihre zehn miserablen Minuten. Und sie waren fatal. Der Vorsprung schmolz dahin. Nach etwas mehr als der Hälfte des zweiten Umganges lagen die Bischofszeller das erste Mal seit den ersten Spielminuten wieder zurück. Doch die Bischofszeller zeigten Kampfgeist und Moral. Sie warfen prompt den Ausgleich, konzentrierten sich nochmals auf die Verteidigung und zeigten weiter härte. Auch die Körpersprache war da. Der erneute Führungstreffer wurde euphorisch gefeiert und als bei Minute 28 der 3-Tore-Abstand wieder stand, waren die zwei Punkte besiegelt. 

Die Bischofszeller siegten dank einer überragenden ersten Halbzeit und dem nötigen Kampfgeist in der zweiten. Nun dürfen die Herren ein Wochenende pausieren, ehe sie am 7. Dezember auswärts gegen den KTV Wil antreten müssen. Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der Kantihalle. Hopp BSV!

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Herren verlieren zweites Derbyspiel gegen Amriswil

HC Amriswil – BSV Bischofszell 28:22 (15:8)

Nur zwei Wochen nach dem letzten Spiel gegen den HC Amriswil, traten die bischofszeller Herren erneut zum Derby an. Trotz der letzten Niederlage gingen die Herren voller Zuversicht in das Spiel.

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Elias Bürgisser

Am Anfang des Spiels haperte es ziemlich im Angriff, da sich die Bischofszeller zuerst an das Harz am Ball gewöhnen mussten. So kam es, dass die Amriswiler innert kurzer Zeit 5:1 vorne lagen. Doch dann kippten die Bischofszeller den Schalter und plötzlich schien alles zu funktionieren. Die Verteidigung stand sicher und im Angriff wurden die nötigen Tore erzielt. Dieser Gleichstand hielt jedoch nicht sehr lange, da das Heimteam mehrere 7-Meter und Gegenstösse verwandeln konnten. Die Bischofszeller hingegen scheiterten abermals am gegnerischen Torwart, wodurch sie mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gingen.
In der Pause wurde der Mannschaft nochmals Mut eingeheizt, dass das Spiel noch lange nicht verloren sei und man auch schon in der ersten Halbzeit in sehr kurzer Zeit einen grossen Rückstand aufholen konnte.
Gestärkt durch diese Ansprache kehrten die Bischofszeller ohne grundlegende Änderungen im Spielsystem wieder auf den Platz zurück. Der Start gelang diesmal viel besser als in der ersten Halbzeit. Die gewünschte Aufholjagt blieb aus, aber man konnte zumindest den Rückstand ein wenig verkleinern. Die Bischofszeller Verteidigung war sehr sicher, aber wieder wurden im Angriff zu viele Chancen vergeben. Doch die Amriswiler konnten dies nicht ausnützen und so blieb der Abstand weitgehend konstant. Kurz vor Ende probierte der BSV mit einem Systemwechsel in der Verteidigung das Spiel doch noch für sich zu entscheiden, dies blieb jedoch ohne Erfolg. So mussten sich die Bischofszeller ein zweites Mal geschlagen geben und die Amriswiler konnten vor dem grossen heimischen Publikum den zweiten Derbysieg feiern.
Die nächste Möglichkeit für den BSV die kleine Niederlagenserie zu beenden ist schon am 23.11. um 16:00 das Rückspiel gegen den TV Räterschen, welchen die Bischofszeller im Hinspiel knapp bezwingen konnten.

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Herren verpassen Exploit gegen Tabellenführer

BSV Bischofszell : SG Aadorf 22:28 (14:13)Das Fanionteam zeigt über 45 Minuten eine tolle Leistung und ärgert die SG Aadorf. Lange schnupperten sie auch an der Sensation. Am Schluss siegt aber die auf dem Papier stärkere Mannschaft.

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Die Aadorfer kannte das Fanionteam noch bestens vom letzten Jahr. Gerade auswärts wurden die Bischofszeller regelrecht abgefertigt. Die deutliche Niederlage hatte Spuren hinterlassen. So waren die Erwartungen für dieses Spiel sehr zurückhalten.

Was die Bischofszeller aber in der ersten Halbzeit zeigten, wies nicht einen Hauch von Zurückhaltung auf. Mit breiter Brust und frecher Spielweise traten sie auf. Mit schnellen Angriffen und einfachen Spielzügen warfen sie vorne die Tore und hinten hielten sie den Gegner auf Abstand. In dieser starken Phase verpassten es die Bischofszeller aber, sich entscheidend abzusetzen. Mit präzisen Weitschüssen fanden die Gäste oft in letzter Sekunde eine Lösung. Trotzdem ging das Heimteam mit einer knappen Führung in die Pause.

Der zweite Umgang begann ähnlich fulminant wie der erste. Die Bischofszeller boten den Aadorfern erfolgreich Paroli. Die Torchancenauswertung war aber wieder einmal verbesserungswürdig. Zu allem Überfluss verloren die Bischofszeller an Tempo, der vermeintliche Schlüssel zum Erfolg aus der ersten Halbzeit. Mitte der zweiten Halbzeit drehten die Gäste das Spiel und konnten sich, zum ersten Mal überhaupt in diesem Spiel (!), absetzen. Die Bischofszeller hielten dagegen, doch sie verzetelten sich zu oft vor dem gegnerischen Tor. Auch machte ihnen die nun defensive 6-0-Verteidigung Mühe.

Trotz der vielversprechenden ersten Halbzeit und einem ungewohnten Spielverlauf bot das Match zum Schluss ein gewohntes Bild: Aardof siegt gegen den BSV Bischofszell.

Jenes Herrenteam, das man auf der Platte sah, mutig, kämpferisch und frech machte aber Freude und Lust auf mehr. Diese Leidenschaft könnte der Schlüssel zu ersten Derbysieg seit drei Jahren. Am kommenden Samstag, 16. November, treffen die Herren auswärts auf den HC Amriswil. Es erwartet uns ein spannendes Spiel! Anpfiff ist um 18 Uhr in der Oberfeld Halle. Hopp BSV!

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Chance auf Derbysieg verpasst

BSV Bischofszell – HC Amriswil 20:25 (9:15)

Diesen Samstag stand für unsere Herrenmannschaft das Derbyspiel gegen den HC Amriswil an. Wie bei jedem Derby war der Wille zu gewinnen besonders gross.

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Elias Bürgisser

Dementsprechend schnell gestalteten die beide Mannschaften das Anfangsspiel. Das Ergebnis davon war eine sehr hektische Anfangsphase mit sehr vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Nach wenigen Minuten beruhigte sich dann das Spiel und beide Mannschaften zeigten was sie konnten. Die Bischofszeller standen sehr solide in der Verteidigung und erzielten im Angriff die notwendigen Tore. Der HC Amriswil wusste sich aber zu wehren und ging in der Verteidigung hart ran und auch sie trafen mehrmals das Tor. So war auch nach 20 Minuten noch völlig unklar, wer hier als Sieger vom Platz gehen wird. Dann wurden die Bischofszeller Männer aber ein wenig müde, wohingegen die Amriswiler ihrerseits nochmals einen Zacken zulegten und ihren Siegeswillen zeigten. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit konnten sie sich so einen deutlichen Vorsprung von sechs Toren erarbeiten.
Nach der Pause kam der BSV deutlich wacher aus der Kabine als die Amriswiler und in den ersten paar Minuten wurde aus den sechs Toren Vorsprung nur noch drei. Dieser Unterschied blieb dann für eine gewisse Zeit, doch nach einem Time Out der Amriswiler schossen sie wieder mehrere Tore und stellte so wieder den Vorsprung von vor der Pause her. Auch mit einer Umstellung der bischofszeller Verteidigung konnte der BSV nicht nochmals aufholen und so gewannen die Amriswiler das Derby mit einem Schlussresultat von 20:25.
Nach nächste Spiel gegen den HC Amriswil findet schon in zwei Wochen, am 16.11 auswärts um 18:00 statt. Dazwischen spielen sie nächste Woche, am 9.11. um 18:45, zuhause gegen den Tabellenführer SG Aadorf.

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Herren bodigen den TV Räterschen

BSV Bischofszell - TV Räterschen 21:20 (11:10)

Das Spiel gegen den TV Räterschen war für unsere Herrenmannschaft ein sehr wichtiges. Räterschen war in der Tabelle einen Platz vor den Bischofszeller und somit ein schlagbarer Gegner. Aus diesem Grund wollten die Herren unbedingt die zwei Punkte holen.

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Obwohl man sich der schnellen Spielweise von Räterschen schon vor dem Spiel bewusst war, wurden die Bischofszeller trotzdem zu Beginn ziemlich überrumpelt und der Gegner konnte sich mit wenigen Toren absetzen. Nach zehn Minuten hatten sich die Herren aber in das Spiel eingefunden. Die Verteidigung stand sicher und im Angriff wurden die Tore geschossen, wodurch die Bischofszeller dann zuerst aufholen und danach sogar die Führung übernehmen konnten. Kurz vor der Pause gelang es den Gästen durch mehrere technische Fehler der Bischofszeller wieder bis auf ein Tor aufzuschliessen. So gingen die Mannschaften mit einem Resultat von 11:10 in die Pause.
Der Anfang der zweiten Halbzeit glich sehr der Ersten. Wieder ging der TV Räterschen mit einigen Toren in Führung, wieder wachten die Bischofszeller nach ca. zehn Minuten auf und konnten dann wieder aufschliessen. Diesmal blieb dieser Gleichstand aber bestehen und je näher das Ende rückte, desto härter wurde dann das Spiel. Doch auch mehrere Zeitstrafen gegen beide Seiten beeinflussten den Spielstand nicht. 20 Sekunden vor Schluss nahmen die Bischofszeller Herren dann einen Time-Out. Ein Spielzug wurde beschlossen, welcher dann ausgeführt wurde. Die Zeit wurde immer knapper, doch zwei Sekunden vor Schluss schoss dann der Flügelspieler das entscheidende Tor, welches dem BSV den Sieg sicherte.

Das nächste Spiel findet bereits am 2. November statt. In der Bruggwiesenhalle heisst es dann: Derby-Time gegen den HC Amriswil. Hopp BSV!

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Gemischte Gefühle: Knapper Sieg der Herren in Weinfelden

BSV Weinfelden : BSV Bischofszell 17:18 (9:8)

Aller guten Dinge sind vier - das gilt für die Herren, denn im vierten Spiel dieser Saison konnten sie endlich einen Sieg nach Hause holen. Trotz alledem war es ein nervenaufreibendes Auf und Ab; nach enttäuschendem Start der Partie erkämpften sich die Bischofszeller die Führung, welche sie mehr oder weniger halten konnten. Nun folgt eine zweiwöchige Matchpause, am 26. Oktober treffen sie dann auf den TV Räterschen.

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Dana Doninelli

Der neuntplatzierte BSV Weinfelden sollte für unsere Herren keine grösseren Probleme darstellen, so lautete immerhin die Devise. Hochmotiviert und zahlreich erschien der BSV Bischofszell in Weinfelden. Sie waren sich sicher: Heute holen sie sich die ersten heissersehnten Punkte.

Revidiert wurde dies prompt, denn die ausgefallene Verteidigungsstrategie des Gegners brachte die Bischofszeller ziemlich ins Schwitzen. Es schien kein Durchkommen, Frust und Niedergeschlagenheit breitete sich wie ein Lauffeuer aus. Folge davon war Unachtsamkeit, abgebrochene Spielzüge und das Durchbrechen des Gegners. Die Weinfelder waren sowohl im Angriff, als auch in der Verteidigung mit konstanter Leistung unterwegs. Doch schlagartig änderte sich die Mentalität der Herren und sie konnten den Rückstand wettmachen. Nach Beendigung der ersten Halbzeit betrug der Punktestand 9:8 für den BSV Weinfelden.

Trotz Unzufriedenheit war den Herren durchaus bewusst, dass sie dieses Spiel gewinnen konnten. Dazu brauchte es jedoch absolute Konzentration und ein fehlerfreies Zusammenspiel. Hoffungsvoll kehrten sie auf das Spielfeld zurück.

Doch auch in der zweiten Hälfte wurde inkonsequent gespielt, teilweise schien keine Lösung in Sicht. Zudem bereite das Harz wiederholt Probleme, woraus unsaubere Pässe, sowie Annahmen resultierten. Die chaotische und unorganisierte Seite der Bischofszeller kam zum Vorschein. Mit eisernem Willen erkämpften sie sich trotzdem die Führung und konnten sie halten. Spannend wurde es als die Herren, unnötigerweise, eine doppelte Zeitstrafe kassierten, welche es den Weinfeldern viel zu einfach machte. Fast holten sie sich die Führung, doch die Bischofszeller hatten den Kragen gestrichen voll von Niederlagen, es war höchste Zeit für einen Sieg. Entgegen allen abbekommenen gegnerischen Toren, blieben die Herren standhaft und gewannen die Partie letztlich für sich.

Nach Spielschluss kehrten die Spieler des BSV Bischofzell mit gemischten Gefühlen in die Garderobe zurück. Klar war, dass sie nur knapp und mit viel Glück gewonnen hatten. Jedenfalls bleibt den Herren nun eine zweiwöchige Auszeit, welche sie hoffentlich nutzen werden, um Kräfte zu sammeln und mit Entschlossenheit dem kommenden Spiel gegen den TV Räterschen gegenübertreten. Spielbeginn ist um 17:15 Uhr. Hopp BSV!

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Herren vergeigen zweite Halbzeit und verlieren deutlich

BSV Bischofszell : SC Frauenfeld 2 20:33 (12:15)

Im ersten Heimspiel der Saison hat es für die Herren wieder nicht zu einem Sieg gereicht. Nach einem tollen Steigerungslauf in der ersten Halbzeit war besonders die mentale Ausdauer im zweiten Umgang Mangelware. Zeit, um sich zu ärgern, bleibt aber keine. Bereits am Mittwoch wartet ein Zweitligist auf die Bischofszeller.

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Pascal Häderli

Der SC Frauenfeld, notabene ein Playoff-Teilnehmer der letzten Saison, war eine schwierige Herausforderung, um die ersten Saison-Punkte einzufahren. Doch die Herren waren motiviert und wollten die Hauptstädter ärgern.

Bereits nach wenigen Angriffen war klar, dass dies ein sehr umkämpftes Spiel werden würde. Die Verteidigung beider Teams war hart aber fair. Auf beiden Seiten allerdings nicht mit letzter Konsequenz, weshalb immer wieder Lücken entstanden. Das Heimteam hinkte, aufgrund einer mässigen Torchancen-Auswertung und einigen Ballfehlern lange einem kleinen Rückstand hinterher. Bis etwa Mitte der ersten Halbzeit eine äusserst starke Phase begann und bis zum 11:11 anhielt. Das Fanionteam des BSV hatte sogar die Chance in Führung zu gehen, doch der Fehlerteufel feierte eine grausame Rückkehr. In der Folge fanden die Frauenfelder mehr Lücken die Bischofszeller Abwehr und konnten bis zur Pause wieder einen 3-Tore-Rückstand aufbauen.

Die Bischofszeller wussten, dass die Leistung der ersten Hälfte nicht schlecht war. Die Sensation war möglich, verlangte aber 150% Einsatz von jedem. Mit diesen Gedanken im Kopf kamen die Spieler zurück auf die Platte.

Zu Beginn kamen die Bischofszeller auch wieder an die Leistungen aus der ersten Halbzeit heran. Sie boten den Frauenfeldern weiter paroli und hebelten die gegnerische Verteidigung mit einigen herrlichen Spielzügen aus. Allerdings zeigten die Herren, obwohl noch nicht alles perfekt war, ihre beste Leistung in der Verteidigung. Doch das reicht nun mal nicht. Die Devise vor dem Spiel lautete: «Das Spiel wird in der Verteidigung gewonnen». Nach dem Spiel passt allerdings besser: …doch verloren wurde es im Angriff. Die etlichen Fehlwürfe und Ballfehler zerrten an den Kräften und den Nerven der Bischofszeller. Einen Verteidigungswechsel auf das 3-2-1-System brachte ebenfalls keine Besserung. Am Ende stand der SC Frauenfeld als deutlicher Sieger fest. Den Bischofszeller bleibt nur das Nachsehen und das Warten auf die ersten Saisonpunkte.

Am nächsten Mittwoch, 2. Oktober 2019, folgt dann das Highlight. Der HSC Kreuzlingen 2 (2. Liga) kommt für die zweite Runde des Regionalcups in die Bruggwiesenhalle. Für die Herren heisst das: Fehler analysieren, Spiel abhaken und Fokus nach vorne. Anpfiff ist um 20.45 Uhr. Hopp BSV!

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Herren verlieren auch zweites Saisonspiel

HCS Kreuzlingen 3 – BSV Bischofszell 1 38:26 (21:11)

Die Stimmung im Kader war vor dem Spiel gut und ebenfalls von Trainerseite her, war man guter Dinge, dass man heute in Kreuzlingen Punkte holen könnte. Leider kam es dann ganz anders.

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Das Spiel startete mit einer viel zu passiven Verteidigung, welche sich den Spielern zu wenig entgegenstellte. Die Gegner konnten somit meistens ohne Behinderung von sieben bis acht Metern werfen. Dadurch hatte auch der Schlussmann Sandro Brülisauer Probleme, die Schüsse abzuwehren. Es ging somit relativ schnell, bis der HSC Kreuzlingen 3 einen passablen Vorsprung von 6 Toren hatte. Erschwerend kam hinzu, dass die Spieler des BSV ihre Torchancen zu wenig gut nutzten. Des Weiteren kam der Abschluss häufig zu schnell, was zu vielen Gegenstössen der Kreuzlinger führte. Nach ungefähr fünfzehn Minuten Spielzeit versuchte man einen Verteidigungswechsel auf ein 3-2-1 System. Dies führte zwar zu weniger Abschlüssen aus dem Rückraum, jedoch waren die Verteidiger zu wenig agil um die einlaufenden Gegner aufzuhalten. Bis zur Pause stand es dann 21:11.

Während der Pause nahm man sich vor besser zu verteidigen, da dies für einmal die Schwachstelle der Wakkerstädter war. Es kam jedoch trotz einiger Interventionen seitens des Trainers nicht zu einer Besserung. Ebenfalls lief der HSC nun mehr Gegenstösse, hauptsächlich durch einen Nachwuchsspieler. Dieser kam jeweils ungehindert zum Abschluss, da die entsprechenden Rückraumspieler zu wenig Defensivarbeit verrichtete und sich viel zu langsam zurückbewegte.

Durch all diese genannten Punkte und durch achtzehn technische Fehler kam es dann zum denkbar schlechten Resultat auf Seiten vom BSV von 38:26. 

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Erster Sieg im Cup für die Herren!

BSV Bischofszell - BSV Weinfelden 21:14 (10:6)

Das erste Cupspiel für den BSV Bischofszell fand gegen den BSV Weinfelden statt. Die Spieler wirkten schon vor dem Spiel ein wenig erschöpft, was aber auch klar war, denn es war das zweite Spiel an diesem Wochenende. Dazu kam, dass die schon am Samstag kleine Mannschaft durch Verletzungen und Verhinderungen weiter dezimiert wurde. So betraten die Bischofszeller das Spiel mit nur acht Spieler und zwei Torwärtern. Trotz allem war das Ziel für alle Spieler klar: einen Sieg.

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Elias Bürgisser

Das Spiel begann und Offensiv war man von Anfang an bereit und schoss die nötigen Tore. In der Verteidigung jedoch gab es immer wieder grosse Löcher und Unstimmigkeiten zwischen den Spielern, Torhüter Sandro Brüllisauer konnte aber stark dagegenhalten und sicherte so den erarbeiteten Vorsprung. Nach der Eingewöhnungsphase war dann auch die Verteidigung auf ihrem angepeilten Niveau und man konnte den erarbeiteten Vorsprung in die Pause tragen.
Für die zweite Halbzeit wollte man nicht viel verändern und mehrheitlich so weiterspielen wie bisher. Dies gelang den Bischofszeller sehr gut und sie konnten durch ein paar schnelle Tore direkt nach der Pause den Vorsprung ausbauen. Die Weinfelder hingegen gaben sich noch nicht geschlagen und nützten die zunehmende Erschöpfung der Bischofszeller aus und kamen nochmals bis auf wenige Tore heran. Die letzten zehn Minuten des Spiels waren dann durch sehr viele 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten geprägt, wodurch der Ausgang des Spieles immer wieder ungewiss schien. Die Bischofszeller konnten aber die Tordifferenz bis zum Schlusspfiff halten und gingen so als Sieger vom Platz.
Die Bischofszeller Herren sind durch diesen Sieg also eine Runde weiter im Cup und sie bedanken sich ganz herzlich bei den zahlreich erschienenen Zuschauer in der Bruggwiesenhalle.

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Herren: Harter Kampf knapp verloren

HC Turbenthal - BSV Bischofszell 23:21 (12:11)

Im ersten Spiel der Herrenmannschaft des BSV Bischofszell wollte man natürlich zeigen was man in der Saisonpause trainiert hatte. Dementsprechend motiviert fuhren die Herren nach Turbenthal.

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Elias Bürgisser

Durch zahlreiche Verletzungen und Verhinderungen war das Team merklich kleiner als normal. Das machte die Stimmung aber nicht schlechter. Ab der ersten Sekunde des Spiels konnte man spüren, dass beide Mannschaften unbedingt gewinnen wollten. Das Resultat daraus war eine Anfangsphase die sehr von Härte, aber auch durch Fairness beider Mannschaften geprägt war. Gegen Ende der ersten Halbzeit waren beide Teams sichtlich erschöpft, wodurch sich das Spiel deutlich verlangsamte und sich immer mehr technische Fehler einschlichen. Mit einem Tor Rückstand ging der BSV dann in die Garderobe.
Nach der Pause wurden Bischofszeller dann kurz komplett von den sehr schnellen Angriffen der Turbenthaler überrollt, wodurch sie sich dann auch schnell mit 4 Toren Differenz absetzen konnten. Diese kriegten die Bischofszeller dann aber schliesslich in den Griff und konnte den Abstand wieder aufholen. Ab diesem Zeitpunkt lieferten sich die beiden Mannschaften bis zum Ende des Spiels ein Kopf-an-Kopf-Rennen, woraus der HC Turbenthal mit einem knappen Vorsprung als Sieger hervor ging.

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Saison 2018/2019

Herren schliessen die Saison mit deutlichem Sieg ab

HSC Kreuzlingen : BSV Bischofszell 19:27 (8:11)

Das Fanionteam des BSV Bischofszell musste für das letzte Spiel der Saison auswärts gegen den HSC Kreuzlingen antreten. Bis zur 15. Minute lagen die Herren zurück, doch dann legten sie den Schalter um. Mit gnadenloser Effizienz

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Pascal Häderli

Da der TV Räterschen überraschend gegen den HC Amriswil gewonnen hatte, konnten die Herren den 6. Platz nicht mehr erreichen. Doch das schadete der Motivation nicht. Die Spieler wollten den 5. Sieg der Rückrunde unbedingt.

Die Bischofszeller starteten aber etwas zurückhaltend in die Partie. Dadurch konnten die Kreuzlinger schnell mit 3:0 davonziehen. Nach und nach fanden die BSV-Spieler besser ins Spiel. Bis zur 15. Minute kamen sie auf 6:7 heran. Man hätte auch bereits in Führung liegen können, allerdings war die Trefferquote noch nicht auf dem gewollten Level. Dies besserte sich fortlaufend. Nach 20 Minuten hatte sich das Blatt gewendet. Die Herren lagen 8:7 in Führung und gaben diese bis zur Pause nicht mehr her - im Gegenteil. Die bombenfeste Verteidigung liess in diesen letzten 10 Minuten nur noch ein Gegentor zu. Da im Angriff die wichtigen Tore geschossen wurden, stand ein 3-Tore-Vorsprung zur Pause.

Man durfte sich aber in Sicherheit wiegen. Der HSC ist für starke Rückkehraktionen bekannt. Es galt, nochmals 30 Minuten voll durchzuziehen und den tollen Handball wie in der ersten Halbzeit zu zeigen.

Bereits nach 5 Minuten hatten die Herren den Vorsprung auf 5 Tore auf 15:10 ausgebaut. Es folgte eine abwechslungsreiche und gleich darauf eine kurze schwäche Phase. Danach war der Vorsprung auf 4 Tore marginal zurückgegangen. Es sollte aber der Startschuss zur fulminanten Schlussphase werden. Die Verteidigung stand kompakt und liess den Gegner verzweifeln. Im Angriff reihte das Fanionteam ein Element ans andere, immer wieder gespickt mit schönen Einzelaktionen. Auch die individuelle Klasse machte an diesem Tag den Unterschied. Dem HSC Kreuzlingen gelang in den letzten 15. Minuten gerade noch 4 Tore. Im Gegenzug erhöhte der BSV laufend das Score bis zum verdienten und grossartigen Resultat von 27:19.

Somit verabschiedet sich die erste Mannschaft mit einem weiteren Sieg und dem 7. Schlussrang in die Saisonpause. Im August geht es mit dem Waldhofcup und dem Regionalcup weiter. Die Saison 2019/2020 startet dann im September.

Vielen Dank an alle Fans, welche das Team während der Saison immer wieder unterstützten! Hopp BSV!

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Herren werden für guten Kampf nicht belohnt

BSV Bischofszell : TV Räterschen 25:28 (13:16)

Die erste Mannschaft des BSV musste im letzten Heimspiel gegen den TV Räterschen antreten. Der Gewinner würde den 6. Platz für sich beanspruchen. Die Herren zeigten einen großartigen Kampf über die gesamte Länge. Leider scheiterten sie an sich selbst - und dem Torpfosten.

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Pascal Häderli

Etwas überraschend traten die Bischofszeller lediglich mit 11 Spielern an. Doch jene 11 waren gewillt, alles für den letzten Heimsieg zu geben. Mit dieser Euphorie startete das Heimteam in das Match.

Zu Beginn gaben die Herren den Takt vor. Innert weniger Minuten bauten Sie eine komfortable 3-Tore-Führung auf. Diese konnten sie auch einige Zeit halten. Besonders die Abwehr hielt dem Gegner in dieser Abwehr tadellos stand. Das Team konnte endlich zeigen, dass es eine nur schwer zu knackende Defensive hat. Was sich aber bereits früh bemerkbar machte, war die schlechte Trefferquote. Die Herren hätten bereits in der ersten Halbzeit einen vorentscheidenden Vorsprung herausfahren können, doch der gegnerische Torwart und später vor allem die Torumrahmung hatten etwas dagegen. Hinzu kam zum Ende der ersten Halbzeit eine Phase, in der die Abstimmung in der Defensive ungenügend war. Dies nutzte der TV Räterschen, um in Führung und mit einem kleinen Vorsprung in die Pause zu gehen.

Das Halbzeitfazit: Der Wille war da, die Chancen auch nur die Tore musste man machen. In der Verteidigung musste ausserdem die Absprache wieder besser werden. Ein offensives 3-2-1 sollte in der zweiten Halbzeit für die Wende sorgen.

Und die offensive Verteidigung erfüllte ihren Zweck – zumindest anfangs. Gleich der erste Gegenangriff konnte gestoppt werden und führte zu einem schnellen Konter für das Heimteam. Soweit so gut. Die Verteidigung erfüllte auch weiterhin ihren Zweck. Allerdings kam im Angriff wieder der Chancentod zum Vorschein, so dass die Gäste die Bischofszeller auf Abstand halten konnten. Es folgte eine wechselhafte zweite Halbzeit. Das Heimteam kämpfte unerbittlich gegen die Zeit und die eigenen Fehler. Am Ende wurde der Einsatz leider nicht belohnt.

Somit müssen die Herren nun auf Schützenhilfe aus Amriswil hoffen, um den 6. Platz noch erreichen zu können. Ausserdem brauchen sie im letzten Spiel einen Sieg gegen den HSC Kreuzlingen. Das Spiel startete um 16.00 Uhr in der Kreuzlinger Egelsee-Halle. Hopp BSV.

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Herren schaffen vorzeitig den Klassenerhalt

HC Flawil 2 : BSV Bischofszell 18:19 (11:9)

Die Herren verwerten den ersten «Matchball» zum Klassenerhalt. In einem hart umkämpften Spiel gewinnen sie knapp mit 19:18 gegen die zweite Mannschaft des HC Flawils. Besonders im zweiten Umgang zeigten die Herren Moral und münzten den Rückstand in eine siegversprechende Führung um.

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Pascal Häderli

Das Team machte sich wesentlich früher als gewohnt auf nach Flawil. Anpfiff war nämlich bereits um 13.45 Uhr. Dass den Spielern die Wichtigkeit dieses Matchs bewusst war, zeigte sich daran, dass wohl niemand am Vorabend zu tief ins Glas geschaut hatte.

Die Motivation war auch zu Beginn des Matchs spürbar. Die Spieler machten vorne wie hinten Stimmung. Jede erfolgreiche Verteidigung wurde gefeiert. Dies erzeugte beim Gegner wohl etwas Wut. In der Folge wurde das Spiel zunehmend ruppiger und hie und da gab man auf beiden Seiten nach einem Wurf oder einer Abwehr einige «Zärtlichkeiten» auf den Weg. Es hielt sich aber alles im Rahmen. Dann kamen zwei Wüste Szenen. Erst erwischte es Philipp Neelsen im Gesicht, so dass er mit einer blutenden Nase das Feld verlassen musste, kurz darauf traf es Pascal Häderli, welcher am rechten Auge verletzt wurde und das Spiel kurzzeitig pausieren musste. Bei der Aktion verletzte sich aber auch der gegnerische Spieler, welcher mit unbestimmten Verletzungen in der Zahngegend nicht mehr weiterspielen konnte. Die Aktionen blieben auf beiden Seiten ohne Sanktionen. Daraufhin beruhigte sich die Lage. Die Flawiler konnten mehr Konstanz auf die Platte bringen und schnappten sich die Führung. Kurz vor der Pause könnten sich den Vorsprung noch auf zwei Tore ausbauen.

Die Leistung war insgesamt dürftig. Lücken in der Verteidigung mussten geschlossen werden. Vorne war mehr Spielintelligenz gefragt. Trainer Dörig machte seinen Spielern nochmals klar, worum es in diesem Spiel geht: Ein Sieg würde definitiv den Klassenerhalt bedeuten! Die Spieler mussten aufwachen und den Kampf annehmen.

Die zweite Halbzeit startete mit der drei-Tore-Führung für den HC Flawil. Danach zündeten aber die Herren den Turbo. Innert weniger Minuten machten die Bischofszeller den Rückstand weg. Massgeblichen Anteil daran hatte die sehr gute und kompakte Verteidigung der Gäste. Die Flawiler verzweifelten am Innenblock sowie an den beiden Torhütern Brülisauer und Bürgisser. So konnten die Bischofszeller die Führung zurück erobern und sie sogar bis auf drei Tore ausbauen. In der Schlussphase wurde es trotzdem nochmals hektisch. Die Rosenstädter liessen sich die Hektik der Flawiler aufzwingen und erhielten gleich zwei Zwei-Minuten-Strafen. In der Folge verloren sie in den letzten zwei Minuten auch noch zwei Mal den Ball, so dass die Flawiler noch den Anschlusstreffer schafften. Doch zu mehr reichte es nicht. Die Bischofszeller brachten den Vorsprung über die Zeit und können als aktuell sechster der Tabelle nicht mehr Absteigen! Großartig gemacht!

Nächste Woche spielen die Herren gegen den TV Räterschen um den 6. Platz. Anpfiff ist um 17.00 Uhr in der heimischen Bruggwiesenhalle. Hopp BSV!

Fügen Sie hier den erweiterten Text ein.
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Herren erkämpfen sich einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf!

BSV Bischofszell : SG Fortitudo Gossau 26:20 (12:8)

Am Samstagabend stand ein wichtiges Spiel für die Herrenmannschaft des BSV’s an. Sie durften sich für die Auswärtsniederlage gegen Gossau revanchieren. Diesmal ohne Harz.

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Der Start in das Spiel gelang ganz ordentlich. Durch eine solide und gut funktionierende Verteidigung fand der BSV gut ins Spiel hinein. Auch technische Fehler waren am Anfang kaum zu sehen. Dadurch wurde Gossau zu einem frühen Timeout gezwungen um den Spielfluss zu unterbrechen. Danach wurde auch Gossau noch wach und fand den Anschluss recht schnell und kam bis auf drei Tore an den BSV heran. Dies rüttelte ein wenig an der Mannschaft und viele kleine ungenauigkeiten schlichen sich ein. Pässe die nicht an den Mitspieler gebracht wurden und eine Zeitstrafe die völlig unnötig war.  Zum Schluss der ersten Hälfte schaffte man sich aber ein kleines Polster von vier Toren Vorsprung.

In der Halbzeitpause wurde klar angesprochen, was das Problem der ersten Halbzeit war: der Abschluss. Dieser musste zwingend besser werden, um das Ganze nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Zudem wollte man die Verteidigung so belassen wie sie war. Sie war trotz kleinen Fehlern ganz passabel. Mit der gleichen Aufstellung wie zu Beginn des Spiels wurde auch in die zweite Hälfte gestartet.

Diese war sehr durchzogen und auch hier schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein, wie zum Beispiel das auf einmal statt sechs Feldspieler nur noch fünf auf dem Platz standen. Die Mannschaft liess sich aber davon nicht beeindrucken und hielt dem Ansturm der Gossauer stand. So schaffte es der BSV sich immer mit einigen Toren auf Abstand zu halten. Die Abwehr stand auch hier seinen Mann und wurde durch einfache Gegenstosstore belohnt. So wurde schlussendlich ein enorm wichtiger Sieg im Kampf um den Ligaerhalt errungen. Jetzt müssen nur noch die zwei letzten Spiele gewonnen werden und wir dürfen in der dritten Liga bleiben. Der BSV bedankt sich bei allen Zuschauern und hofft weiterhin auf Unterstützung.

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Herren verschaffen sich etwas Luft im Abstiegskampf

BSV Bischofszell : HC Flawil 4 32:18 (16:9)

Dem Fanionteam des BSV Bischofszell ist im 14. Spiel der vierte Sieg gelungen. Auf die nächsten Verfolger weisen die Herren nun mindestens zwei Punkte auf. Das Spiel war geprägt von technischen Fehlern und Fehlwürfen. Trotzdem war früh klar, dass es einen Sieg geben wird.

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Pascal Häderli

Bereits beim Einwärmen war bei den Flawilern eine Schwachstelle auszumachen: Der Kader. Mit nur gerade acht Spieler waren sie nach Bischofszell gereist. Mit einem hohen Spieltempo könnte man ihre Kraftreserven schnell ausmerzen.

Die Bischofszeller zeigten von Anfang an eine faire Härte in der Verteidigung. Die ersten Angriffe der Flawiler scheiterten kläglich. Doch in den folgenden Gegenangriffen der Platzherren offenbarte sich mit dem Abschluss die wohl grösste eigene Schwachstelle an diesem Samstag. In der Verteidigung hielten sie den Gegner zwar auf Abstand, doch dieser konnte auch aus der Distanz verwerfen und versuchte sein Glück immer wieder. Zum Glück passte bei den Flawilern nicht gerade viel zusammen. Dies rettete bis zur Halbzeit den erfolgsversprechenden Score auf der Anzeigetafel.

Trainer Müller machte den Spielern bewusst, dass das Torverhältnis im Abstiegskampf äusserst wichtig sein könne. Deshalb mussten die Herren den Vorsprung unbedingt ausbauen. Den Gegner niederzulaufen lautete die Devise.

Die zweite Halbzeit startete viel besser für die erste Mannschaft des BSV. Mit einer offensiven 3-2-1-Deckung brachten sie den Gegner durcheinander. Einige Steals waren die Folge. Die eigenen Tempo-Gegenstösse nahmen zu und auch die Torchancen-Auswertung konnte gesteigert werden. In der 46. Minute stand es bereits 28:14. Danach kehrte aber die anfängliche Fehleranfälligkeit zurück. Ausserdem bremste der Wechsel auf die defensive 6-0-Verteidigung das Tempo. Es dauerte über fünf Minuten, ehe die Bischofszeller wieder den Ball ins Netz brachten. Die Partie verlief sich etwas im Sand und beiden Teams gelangen nur noch wenige Tore bis zur Sirene.

Der Sieg der Bischofszeller geht sehr wohl in Ordnung. Obwohl die Herren eine miserable Torchancen-Auswertung zeigten, behielten sie stets die Oberhand über die Partie, auch emotional. Sie zogen Ihr Spiel durch und stehen nun mit zwei Punkten vor dem HC Flawil 4 auf Platz 7. Dahinter warten aber bereits der HC Flawil 2 (5 Punkte, -1 Spiel) und der TV Räterschen Handball (4 Punkte, -2 Spiele).

Am nächsten Samstag, 02. März 2019 empfangen die Herren den TSV Fortitudo Gossau zum Rückspiel. Das Hinspiel ging deutlich verloren, doch ein drohender Abstieg hat bereits in der Vergangenheit Wunder bewirkt. Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der Bruggwiesenhalle. Hopp BSV!

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Herren lassen sich in Aadorf vorwürfen

HCL Aadorf : BSV Bischofszell 38:23 (18:10)

Die Herren können nicht an die tolle Leistung vom Spiel gegen den KTV Wil anknüpfen und gehen in Aadorf sang- und klanglos unter.

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Die Bischofszeller waren sehr motiviert und gut gelaunt, als sie am Samstag in Aadorf ankamen. Sie versuchten sich frühzeitig an die Harzbedingungen zu gewöhnen und schienen konzentriert. Doch die Stimmung in der sehr neuen und prunkvollen Halle war merkwürdig.

Zu Beginn des Spiels schienen die Herren gut mitmachen zu können. Zwar zeigte der Schiedsrichter immer wieder, dass er nicht die Augen eines Adlers oder das Regelverständnis eines NLA-Schiedsrichters hatte, doch man gab nicht auf. Verteidigung wie Angriff zeigten wechselhafte Leistungen. Mal verlor man hinten komplett den Überblick und liess den Gegner aus neuen Metern unberührt abschliessen, dann stand man wiederum so kompakt und agierte so energisch, dass der Gegner nach dem dritten Versuch einen technischen Fehler provozierte, der in einen Gegenstoss für die Bischofszeller mündete. Die Partie nahm ihren Lauf und die Herren machten im Angriff immer mehr technische Fehler oder warfen den Ball dem Torwart hin. Bis zur Pause konnten die Aadorfer so eine 8-Tore-Führung herausholen.

Aufmerksamer und mit mehr Spass spielen – das Pausenfazit war kurz und knapp. Die Spieler wirkten verkrampft und sollten lockerer werden. Ausserdem konsequenter verteidigen.

Um die Spannung vorweg zu nehmen: Die zweite Halbzeit brachte keine Besserung der Situation. Zwar wirkten die Herren viel wacher und agiler und konnten eine Zeitlang den Rückstand konstant halten, doch die technischen Fehler und die Lücken in der Verteidigung blieben. Auch eine offensive 3-2-1-Verteidigung brachte nur bedingten Erfolg. Aadorf konnte seinen Vorsprung laufend ausbauen und stand am Schluss als verdienter Sieger da.

Nun gilt es, das Spiel abzuhaken und nach vorne zu schauen. In zwei Wochen treffen die Herren auswärts auf Gossau. Hopp BSV!

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Herren ringen Wil nieder und holen wichtige Punkte

KTV Wil 1 : BSV Bischofszell 23:25 (12:14)

Eine Woche nach der bitteren Pleite im Derby gegen den HC Amriswil haben die Bischofszeller einen überraschenden aber verdienten Sieg errungen. Auswärts in der Lindenhof-Halle gewann das Fanionteam sensationell mit 25:23 gegen den KTV Wil 1. Doch es verlangte den Herren alles ab – körperlich wie emotional.

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Aufgrund wichtiger Termine waren Trainer Müller und Veraguth verhindert beziehungsweise schafften es nicht rechtzeitig nach Wil. Darum wurde der verletzte Kapitän Damian Dörig (auch letztjähriger Spielertrainer) kurzerhand als Trainer eingespannt. Und er sollte seinen Aushilfsjob mit Bravur meistern.

Die beiden Teams schenkten sich von Beginn an nichts. Auf beiden Seiten wurde hart verteidigt und schnell gespielt. Beim Stand von 1:2 aus Sicht der Bischofszeller konnten das Gast-Team einen schnellen Konter laufen und zum 2:2 ausgleichen. Unbemerkt blieb dabei, dass sich der Rückraum-Mitte der Wiler verletzte und nicht mehr selbst aufzustehen vermochte. Er konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Die Wiler fingen sich aber gleich wieder und konnten in der Folge mit zwei Toren wieder die Führung übernehmen. Den Bischofszellern machte vor allem der Kreis-Spieler zu schaffen, welcher neben einigen Toren auch immer wieder 7-Meter herauszuholen wusste. Plötzlich machte es bei den Rosenstädtern „KLICK“. Als hätte man einen Schalter umgelegt, zogen die Rosenstädter das Tempo markant an. Auch die Verteidigung stand nun bombenfest. Mit einem 4-zu-0-Lauf rissen sie die Führung an sich und bauten sie auf zwei Tore aus. Zwar kamen die Wiler nochmals kurz zurück, doch zur Pause stand der zwei-Tore-Vorsprung wieder.

Die Herren feierten den Mini-Erfolg kurz mit einigem Gejohle in der Kabine, ehe sie sich wieder voll dem Match widmeten. Aus der letzten Saison im Auswärtsspiel gegen den HC Rheintal wusste man: Hochmut kommt vor dem sehr tiefen Fall! Deshalb mussten sich alle bewusst werden, dass es 0:0 steht und man sich den Sieg immer noch hart erarbeiten musste.

Die Reaktion der Herren zu beginn der zweiten Halbzeit zeigte allerdings keine Schwächen. Mit einem 4-zu-1-Lauf setzten sich die Herren mit 18:13 ab. Lange konnte diese Führung behauptet werden, doch dann kam das Tief. Wieder war es, als hätte man einen Schalter umgelegt. Die Verteidigung wurde anfälliger und es bildeten sich grosse Lücken. Gleichzeitig machte man im Angriff die einfachsten Tore nicht mehr. So schrumpfte der Vorsprung, immer mehr, bis er schliesslich ganz futsch war. Mit 19:20 sahen sich die Bischofszeller nun mit dem Rücken zur Wand. Der Gedanke an eine mögliche Sensation liess die Herren aber euphorisiert zurückkommen. Bischofszell holte sich die Führung zurück und verteidigte sie vehement. Mit dem 22:22 gelang den Wilern noch der Ausgleich, danach verloren sie den Ball entweder oder verwarfen ihn kläglich. Etwa 2 Minuten vor Schluss schafften die Bischofszeller die vorentscheidende 2:0-Führung, welche sie bis am Schluss behaupten konnten.

Dank einer tollen Teamleistung, einem harten Einsatz und einer markanten Steigerung bei der eigenen (technsichen) Fehlerquote schafften die Herren die Sensation.

Gleich nächste Woche müssen sie aber nochmals gegen einen Top-Gegner ran. Gegen HCL Aadorf braucht es eine ebenso gute Leistung, um nochmals punkten zu können. Das Spiel in der Löhracker-Halle startet um 16:30 Uhr. Hopp BSV!

Dem verletzten Wiler wünschen wir an dieser Stelle alles Gute und schnelle Genesung!

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Herren verlieren auch das Derby-Rückspiel

BSV Bischofszell : HC Amriswil 30:37 (11:19)

Der ersten Mannschaft des BSV Bischofszell war auch im Rückspiel gegen den Derbyrivalen Amriswil kein Erfolg beschieden. Eine desolate erste Halbzeit sorgte für die Vorentscheidung. Die Herren gaben sich zwar kämpferisch im zweiten Umgang, doch die Wende konnte dies nicht mehr herbeiführen.

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Nach der klaren Niederlage im Derby-Hinspiel gegen den HC Amriswil wollte das Fanionteam zumindest zuhause noch Boden gut machen. Das Team hatte zwar wegen einer Umbau-bedingten Trainingspause erst am vergangenen Montag den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können, dennoch fühlten sich die Spieler fit und waren motiviert, die Amriswiler zu schlagen.

Der Anfang der Partie verlief sehr ausgeglichen. Gerade in der Verteidigung konnten die Bischofszeller, nach anfänglichen Problemen mit dem Kreis, reüssieren. Die Bischofszeller wahrten den Anschluss. Erst beim Stand von 5:7 erhöhte Amriswil erstmalig die Führung auf zwei Tore. Das Problem lag vor allem im Angriff. Die Bischofszeller waren zu unkonzentriert und brauchten mehrere Anläufe, um ein Tor zu erzielen. Ausserdem konnten die Gäste immer wieder schnelle und einfache Konter laufen. Die Krise verschärfte sich bis zur Pause immer mehr und war massgebend für den grossen Rückstand. Ausserdem kamen die Gäste gegen die heimische Verteidigung öfters zu einfachen Toren, indem man einfach durch die Abwehr lief. Dies sollte sich aber in der zweiten Halbzeit etwas verbessern.

Die Pausenansprache von Trainer Müller war hart und ehrlich. Nichts wurde geschönt. Man hatte sich vorführen lassen. Doch auch wenn vieles schlecht war, so durften die Spieler nicht den Kopf in den Sand stecken. Jetzt galt es Charakter zu zeigen und nochmals alles zu geben. Man konnte die Wende noch herbeiführen.

Und siehe da: Die zweite Halbzeit startete gleich mit einem 4:0-Lauf für das Heimteam. Beim Stand von 15:19 zog der Amriswiler Trainer die Notbremse und nahm eine Auszeit. Die Bischofzeller feierten den Mini-Erfolg. Auch nach der Pause hielten die Bischofszeller das Tempo hoch und kamen sogar auf drei Tore heran. Doch die offensive 3-2-1-Verteidung sowie die schnellen Angriffe forderten ihren Tribut. Die Verteidigung erlaubte sich einige Müdigkeitsfehler. Dadurch konnten die Gäste den Vorsprung bei vier Zählern halten. Die Bischofszeller waren bemüht und zeigten vollen Einsatz und Siegeswillen. Die Abschlüsse hätten aber noch etwas besser sein müssen. Immer wieder scheiterte man am starken Amriswiler Keeper. Zwar hatte auch Elias Bürgisser im Bischofszeller Tor einen guten Tag erwischt, doch im hektischen Verlauf der Schlussviertelstunde konnte auch er nicht mehr für die Wende sorgen. Der Rückstand pendelte zwischen fünf und sieben Toren hin und her, darunter ging er nicht mehr.

Die Bischofszeller verlieren das Derby-Rückspiel und haben seit einigen Jahren das erste Mal in einer Saison keinen Sieg gegen den Erzrivalen erzielt. Dem Spiel kann aber durchaus viel Positives abgenommen werden. Im Hinblick auf das Rückspiel gegen den KTV Wil am 19. Januar müssen die Bischofszeller das Spiel schnell abhaken und nach vorne schauen. Das Rückspiel gegen den KTV Wil begintn um 19.30 Uhr in der Lindenhof-Halle

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Herren beenden Hinrunde mit zweitem Saison-Sieg

BSV Bischofszell : SG Yellow / Athletic 54 / Pfadi 28:16 (14:7)

Endlich ist der zweite Sieg Tatsache! Die Herren zeigen zu Hause eine tolle Leistung gegen eine dezimierte Winterthurer SG. Bereits zur Pause machten die Platzherren den Sack zu.

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Den Gegner aus Winterthur kannten die Herren bereits aus der laufenden Saison. Im ersten Spiel der Saison 2018/2019 unterlagen sie knapp gegen die SG. Nun wollten sie Revanche.

Statt wie in den vergangenen Spielen mit einer offensiven Verteidigung starteten die Bischofszeller mit einem defensiven 6-0. Ausserdem setzten die Trainer Veraguth und Müller auf eine neue Startformation. Es sollte das Erfolgsrezept dieses neunten Spieltages werden. Die ersten Minuten zeugten aber noch nicht davon. Zwar half die Verteidigung sehr eindrücklich gegen die Zürcher, doch vorne scheiterte man kläglich am gegnerischen Torhüter, der wohl zum besten Spieler der Winterthurer gewählt worden wäre, wenn ein solcher Wettbewerb existieren würde. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen konnten die Rosenstädter ihre Trefferquote aber stetig verbessern. So kam die Überlegenheit der Bischofszeller auch allmählich auf dem Tableau zu stehen. Dank einem tollen Schlussspurt in den letzten zwei Minuten der ersten Hälfte bauten die Bischofszeller den Vorsprung gar auf das doppelte der gegnerischen Tore aus.

In der Pause wurden die Spieler zu Recht für ihre tolle Leistung gelobt. Doch zu viel Euphorie bringt bekanntlich Unglück. Deshalb legte Trainer Müller den Fokus sofort wieder auf die zweite Halbzeit: «Es braucht nochmals 30 Minuten volle Konzentration.»

Wieder auf der Platte zeigten die Platzherren einen besseren Start als noch zur ersten Hälfte. Die Verteidigung stand sehr solide und machte dem Gegner das Leben schwer. Im Angriff liefen die Bischofszeller zahlreiche Gegenstösse und zeigten eine tolle Wurfquote. Mit der Zeit liess aber die Konsequenz gerade in der Defensive etwas nach, weshalb die SG zu einigen einfachen Toren kam. Der schöne Vorsprung schien gefährdet. Doch die Bischofszeller fingen sich bald wieder. Etwas nervös versuchten die Gäste noch mit einer offensiven Verteidigung einige Bälle abzufangen und Konter laufen zu können. Die Herren wussten aber damit umzugehen. Sie nutzen die sich nun auftuenden Löcher eiskalt aus und bauten den Vorsprung bis zum Schluss auf zwölf Tore aus.

Mit diesem tollen Ergebnis gehen die Bischofszeller nun in die Festtagspause. Im Januar geht es dann wieder weiter. Vielen Dank an alle Fans, welche die Herren in der Bruggwiesenhalle so lautstark unterstützten.

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Herren: Niederlagenserie reisst nicht ab

Die Herren haben bisher noch keinen Ausweg aus der Krise gefunden. Gegen den HSC Kreuzlingen, mittlerweile zweitplatzierter, setzt es eine erneute Klatsche. Die Herren brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Ob es noch vor der Feiertagspause kommt?

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Pascal Häderli

Das vergangene Wochenende Stand gänzlich im Zeichen des Handballsports. Erst durften die Herren und die U15-Junioren in der heimischen Halle im Meisterschaftsbetrieb antreten, ehe am Sonntag das alljährliche Chlausturnier stattfand. Nachdem die U15-Junioren ihre Pflicht am Samstag mit Bravour meisterten, durften die Herren auf die Platte.

Die Herren starteten, wie bereits in den letzten Matches, mit einem verhaltenen Start. Man konnte zwar nicht sagen, dass sie den Start verschliefen, vielmehr nahmen die Gäste die offensive 3-2-1-Deckung immer mehr auseinander. Beim erstmaligen 6-Tore-Rückstand zog Trainer Müller die Notbremse und stellte auf ein defensives 6-0 um. Langsam pendelte sich das Spiel und vor allem das Leistungsniveau der Herren ein. Die Rosenstädter boten den Gästen immer mehr paroli und kamen sogar wieder bis auf zwei Tore ran. Auf eine starke Phase folgte eine mit mehreren ärgerlichen Fehlern, die dem Gegner zur deutlichen 9-zu-13-Führung verhalf.

Das Fanionteam ging etwas geknickt in die Pause. Doch die Situation schien nicht aussichtslos. Man wusste, eine starke Phase und danach eine zur Abwechslung mal konstante Leistung konnte die Sensation bedeuten.

Diese starke Phase suchten die Herren in der zweiten Halbzeit gleich von Beginn weg. Zu allgemeinem Erstaunen fanden sie sie auch und kamen bis auf zwei Tore heran. Doch es mangelte noch an der Konstanz. In der Verteidigung hatten die Rosestädter Mühe, den Kreis-Spieler in den Griff zu kriegen. Allerdings sei hier angemerkt, dass die Verteidigung eine passable Leistung zeigte. Da aber im Angriff die Bälle reihenweise verworfen wurden, hatten die Kreuzlinger auch mehrere Chancen, um die Verteidigung zu durchbrechen. Diesem Abnützungskampf konnten die Bischofszeller nicht standhalten und kassierten wieder einen 4-Tore.Rückstand. Das witzige oder auch traurige daran war, dass sich dasselbe Spiel in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit wiederholte. Wieder kamen die Platzherren auf zwei Tore, wieder vergaben sie danach zahlreiche Chancen und wieder zog der Gegner davon. Auch eine äussert offensiv aufgestellte Verteidigung in den Schlussminuten lieferte nicht den gewünschten Erfolg, sondern brachte den Gästen schlussendlich noch eine deutliche Führung ein.

Den Herren bleibt noch eine Chance vor der Feiertagspause, den zweiten Sieg einzufahren. Am 15. Dezember treffen sie zuhause auf die SG Yellow/Athletic 54/Pfadi. Das Hinspiel ging knapp verloren, doch nun müssen die Zürcher in Bischofszell ohne Harz ran. Wir sind gespannt. Hopp BSV!

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Bei den Herren ist der Wurm drin

TV Räterschen : BSV Bischofszell 28:25 (18:13)

Die erste Mannschaft des BSV Bischofszell verliert bereits zum sechsten Mal in dieser Saison. Wie auch letzte Woche verschliefen die Herren den Start und hinkten einem grossen Rückstand hinterher. Erst Mitte der zweiten Halbzeit kam Räterschen überhaupt wieder in Reichweite.

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Pascal Häderli

Die Bischofszeller erwischten einen sehr schlechten Start. Mit vielen Ballfehlern und schlechten Würfen gerieten die Bischofszeller immer wieder in Konter der Hausherren. Diese nutzen ihre Chancen gnadenlos und bauten ihre Führung rasch aus. Davon konnten sich die Bischofszeller lange nicht erholen. Zwar zeigten die Rosenstädter einige gute Elemente und teilweise solide Einzelaktionen, doch gegen den TV Räterschen war dies nicht das Mittel zum Sieg. Auch die offensive Verteidigung der Gäste stand nicht gut und hatte dem TV Räterschen wenig entegegnzusetzen. Bereits nach kurzer Zeit stellten die Bischofszeller wieder auf eine defensive 6-0-Verteidigung um. Auch diese war nicht gerade meisterlich, allerdings verhinderte es einen noch grösseren Rückstand.

Was war los, fragten sich die Spieler in der Halbzeit. Man liess sich wieder vorwürfen. So konnte und wollte man nicht verlieren. Eine deutliche Steigerung musste her.

In der zweiten Hälfte setzte Trainer Veraguth einige Spieler im Angriffs-Verteidigungs-Wechsel ein. Plötzlich klappte es. Mit einem 5-Tore-Lauf verkürzten die Herren den wieder etwas angewachsenen Vorsprung der Hausherren auf zwei Tore. Die Wende schien möglich. Einige Minuten vor Schluss liess die Treffsicherheit der Bischofszeller aber wieder nach. Zwar versuchte man mit einer offensiven Verteidigung noch einige Bälle abzufangen und schnelle Gegenstösse zu laufen, doch die Zeit spielte unermüdlich gegen die Herren. Am Ende bleibt wieder eine Niederlage und die Gewissheit, dass, hätte man den Start nicht so verschlafen und einige bessere Entscheidungen bei den Abschlüssen getroffen, ein Sieg definitiv möglich gewesen wäre.

Nach zwei tollen Spielen folgten also zwei sehr dürftige. Nun haben die Herren mal wieder zwei Wochen Zeit sich zu sammeln. Weiter geht es dann am 08. Dezember gegen den HSC Kreuzlingen in der heimischen Bruggwiesenhalle. Hopp BSV!

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Keine Siegesserie für die Herren

BSV Bischofszell : HC Flawil 2  19:22 (6:12)

Die erste Mannschaft kann den Schwung aus den letzten beiden Partien nicht mitnehmen. In einem schwachen Spiel unterliegen sie dem HC Flawil 2 mit 19:22. Besonders das Halbzeitresultat war mit 6:12 äussert dürftig. Mit einem aufopferungsvollen Schlussspurt relativieren die Herren aber noch das Kräfteverhältnis.

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Pascal Häderli

Die Partie startete für beide Teams eher mässig. Zahlreiche Ballfehler und verworfene Bälle liessen das Score nur gemächlich wachsen. Nach zehn Minuten stand es gerade mal 3:3. Die Verteidigung der Platzherren zeigte eine durchzogene Leistung. Wegen der vielen Ballfehler konnten die Gäste einige Gegenstösse laufen. Ausserdem hatten sie mehr Angriffe. Ob sie damit eine noch schlechtere Statistik als die Herren aufweisen, kann wegen fehlender Werte nicht restlos geklärt werden. Klar ist aber, dass das Fanionteam des BSV Bischofszell vor wiegend gegen sich selbst spielte. Ballfehler in den Kreuzungen, unnötige Abschlüsse und ungenaue Pässe – Der Gegner bekam viele Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Zum Glück war das Team 2 des HC Flawil noch äusserst grün hinter den Männerliga-Ohren. Zwar reichte es für eine 12:6-Führung zur Pause doch die zahlreichen Angriffe hätten deutlich mehr Erfolg ausweisen müssen.

So gingen die Teams in die Pause. Den Bischofszellern war das Score sichtlich peinlich. Man war sich aber sicher, den Match noch herumreissen zu können. Doch dazu bedarf es einer massiven Steigerung.

Zu Beginn blieb diese Steigerung noch auf der Strecke. Das Spiel entwickelte sich sogar zum besseren für den HC Flawil. Beim Stand von 10:18 zog Trainer Müller die Reissleine. Er stellte das Team erneut grosszügig um. Plötzlich klappte es: Die Bischofszeller zeigten einen 5-Tore lauf und kamen wieder in Siegesnähe. Auch hierbei zahlten die Gäste etwas Lehrgeld. Der Lauf hielt so lange, bis der Schiedsrichter nach einem Eckball einen Einwurf respektive ein Foul für den BSV nicht ahndete. Ob der Unfähigkeit des Schiedsrichters enerviert, kassierte ein Bischofszeller eine zwei-Minuten-Strafe. Ergo eine doppelte Bestrafung für den BSV Bischofszell. Durch die Strafe brach der Lauf der Bischofszeller ein. Man konnte zwar noch weitere Tore erzielen, allerdings hätten man ja auch in der Verteidigung dichthalten sollen. Bei fünf gegen sechs Spieler eine schwierige Aufgabe. Schlussendlich kamen die Bischofszeller auf 19:22 heran. Sie verlieren auf dem Papier gegen den HC Flawil 2. Doch wer das Spiel gesehen hat, weiss, der BSV Bischofszell verlor vor allem gegen sich selbst.

Spiel analysieren, Fehler herauskristallisieren, Spiel abhaken, trainieren. So das weitere Vorgehen für den BSV. Bereits am nächsten Samstag, 24. November, spielen die Herren nämlich wieder um Punkte. In der Elsau-Halle in Räterschen treffen unsere Herren um 15.00 Uhr auf die Platzherren. Unser Fanionteam weiss aus den beiden Spielen gegen den HCL Aadorf und den HC Flawil 4, dass es besseren Handball spielen kann. Daraus dürfen die Herren neue Motivation tanken. Ein Ausrutscher kann jedem mal passieren. Hopp BSV!

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Herren holen überlegen die ersten Punkte

HC Flawil 4 : BSV Bischofszell 22:30 (12:13)

Im fünften Spiel schaffen die Herren endlich den ersten Sieg. Zu Beginn noch eher harzig, steigerte sich das Fanionteam immer mehr. In der zweiten Halbzeit geriet der Sieg dann nicht mehr in Gefahr. Auch dank eines ungewohnten Spielmodus.

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Pascal Häderli

Nach dem tollen aber schlussendlich erfolglosen Heimspiel gegen den Tabellenersten wollten die Herren den Schwung nach Flawil mitnehmen. Die Bischofszeller hatten Blut geleckt und wollten unbedingt die ersten Punkte der Saison. Dass man dabei ausgerechnet auswärts gegen das vermeintlich stärkere Team der Flawiler antreten musste, schien dabei der Motivation nicht zu schaden.

Obwohl die Bischofszeller mit der hochgelobten 3-2-1-Verteidigung starteten, verliefen die ersten Minuten nicht wie gegen Aadorf. Die Flawiler stellten sich besser darauf ein und vermochten längere Laufwege besser in Kauf zu nehmen als noch die Aadorfer. Daher lagen die Rosenstädter lange Zeit mit zwei Toren zurück. Doch die Bischofszeller hatten starke Nerven im Gepäck. Angriff für Angriff kämpften sie sich zurück. Kurz vor der Pause dann der Ausgleich. Vom zwei-Tore-Rückstand zum 12:12! Und es war noch nicht fertig. Eine weitere gute Verteidigungsleistung später verhalf ein schneller Konter zur erstmaligen Führung.

Obwohl die Motivation schon vor dem Match enorm hoch war, nach diesem Lauf kurz vor der Pause schien die Stimmung in Euphorie zu kippen. Eine gefährliche Wendung. Trainer Veraguth und Müller brachten die Spieler in der Pause aber wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Es brauchte nochmals volle Konzentration, um die zwei Punkte nach Hause zu holen.

Der zweite Umgang startete deutlich besser für die Herren. Gleich der erste Angriff brachte die erste zwei-Tore-Führung des Matchs. Um etwas Spannung gleich vorweg zu nehmen, diese Führung gaben die Rosenstädter nicht mehr her. Es kam sogar noch besser. Nach etwa 15 Minuten in denen die Führung sich nicht ausbauen liess, setzte Trainer Müller mehrere Spieler im Angriff-Verteidigungswechsel ein. Am Zenit wurden für Angriff und Verteidigung jeweils drei Spieler ausgewechselt. Die etwas ungewohnte Spielweise brach den Hausherren aber das Genick. Die Angriffs- sowie die Verteidigungskomposition harmonierten bravourös zusammen. Dem Gegner gelang über weite Strecken nichts mehr. So bauten die Bischofszeller ihre Führung laufend aus. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 30:21 und nehmen hochverdient die ersten Punkte der Saison nach Hause.

Vielen Dank an die angereisten Fans für die grandiose Unterstützung in der Halle! Am 17. November treffen die Bischofszeller dann zu Hause auf die zweite Mannschaft des HC Flawil. Wir sind gespannt. Hopp BSV!

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Ein Mü fehlte den Herren zur Sensation

BSV Bischofszell : HCL Aadorf 24:25 (12:12)

Auch nach dem vierten Spiel warten die Bischofszeller noch auf ihren ersten Saisonsieg. Allerdings waren sie ausgerechnet gegen den souveränen Tabellenersten so nah dran wie noch nie in dieser Saison. Am Ende wurde die tolle Leistung aber nicht belohnt. 

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Pascal Häderli

Die Bischofszeller, die mit einer offensiven Verteidigung starteten, erwischten einen guten Start. Nachdem die Anfangsnervosität nach einigen Minuten verflogen war, nahmen sie so richtig Fahrt auf. Die Verteidigung stand bombenfest. Hinzu kam, dass die Aadorfer den Ball einige Male kläglich am Tor vorbei warfen. Auf der anderen Seite zeigte das Heimteam schönen Handball und hebelte die Verteidigung immer wieder aus. So gelang den Bischofszellern ein 7-Tore-Lauf zum 9:2. Das offensive Verteidigungssystem und die aggressiven Angriffsphasen forderten aber ihren Tribut. Damit die Energie der Spieler auch in der zweiten Halbzeit noch ausreicht, richtete Trainer Müller die Verteidigung defensiver aus. Die Bischofszeller taten sich aber schwer damit. Obwohl der Wechsel notwendig und später auch entscheidend für die starke zweite Halbzeit war, kostete er die Bischofszeller den schönen Vorsprung. Bis zur Pause kamen die Gäste wieder auf 12:12 heran.

In der Garderobe ärgerte man sich über den Verlust des Vorsprungs, doch es wurden auch einige Komplimente verteilt. Die erste Hälfte war insgesamt eine gute Darbietung. Nun sollten sich die Spieler nochmals sammeln, mental auf eine defensive Verteidigung vorbereiten und den Sack zu machen.

Der Start der zweiten Hälfte lief etwas schlechter als in Halbzeit eins. Die Aadorfer konnten sich gleich mit zwei Toren absetzen. Doch die Bischofszeller liessen sich nicht entmutigen und kämpften weiter. Mit einem tollen Lauf gingen sie holten sie sich die Führung zurück. Zeitweise konnten sie sich sogar mit zwei Toren absetzen. Die nun viel besseren Ausführung der defensiven Verteidigung hatte massgeblichen Anteil daran. Doch auch Aadorf war mental auf der Höhe und schaffte die erneute Wende. Mit zwei Toren lag das Heimteam etwa zehn Minuten vor Schluss wieder zurück. Trainer Müller wechselte in der Verteidigung wieder auf offensive. Dank einer tollen Abwehrleistung des Torwarts konnten die Bischofszeller zwei Minuten vor Schluss auf 24:25 verkürzen. Den letzten Angriff der Aadorfer konnte man ebenfalls brechen, für den entscheidenden Gegenangriff blieben schliesslich nur noch 10 Sekunden. Dies reichte dem Heimteam nicht mehr. So ging ein starkes Spiel mit einem äusserst unglücklichen Resultat zu Ende. Doch wenn die Bischofszeller die gezeigte Leistung auch gegen andere Teams auf die Platte bringen, dürften die ersten Punkte nicht mehr lange auf sich warten.

Dank den zahlreichen Zuschauern war es eine tolle Stimmung in der Halle. Die Herren bedanken sich bei allen Fans für die Unterstützung.

Das nächste Spiel bestreiten die Bischofszeller bereits am kommenden Samstag, 10. November, gegen den HC Flawil. Hopp BSV!

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Herren verlieren Auswärts-Derby

HC Amriswil : BSV Bischofszell 28:23 (14:9)

In der dritten Runde der aktuellen Meisterschaft traf das Fanionteam des BSV Bischofszell auf den Lokalrivalen aus Amriswil. Die Herren vermochten aber nicht zu überzeugen. Nervosität, technische Fehler und fehlendes Wettkampfglück sorgten für die dritte Niederlage in Folge.

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Pascal Häderli

Die Bischofszeller waren vor dem Spiel fest entschlossen im Derby die Wende herbei zu bringen. Doch einmal auf dem Platz schien vor allem die Nervosität sehr gross. Technische Fehler, Fehlpässe oder verworfene Angriffsbälle auf beiden Seiten liessen das die Zuschauer spüren. Die Amriswiler fanden aber schneller aus dieser Phase heraus und konnten ein paar Tore Differenz festigen. Die Bischofszeller liessen sich aber nicht unterkriegen und kamen vor der Pause nochmals auf zwei Tore heran. Doch ein schneller Konter und zwei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen liessen die Amriswiler wieder davonziehen.

In der Pause fanden Trainer Veraguth und Müller vor allem selbstkritische Worte. Der Wille zum Sieg fehle oder sei zumindest nicht spürbar. Amriswil zeige definitiv keine bessere Leistung, doch ihre Körpersprache signalisiere Siegeswillen.

Die Herren starteten bedeutend besser in die zweite Halbzeit. Nach einer schnellen Torserie kamen sie wieder auf zwei Tore heran. Doch postwendend häuften sich im Angriff wieder die technischen Fehler und Bälle fanden statt des eigenen Kreisspielers den Gegner. Dies führte zu zahlreichen Gegenstössen der Amriswiler. In der Verteidigung bekamen die Bischofszeller den Kreis auch in der zweiten Halbzeit nicht unter Kontrolle. Obwohl Amriswil meist keine anständigen Spielzüge zustande brachte, fand der Ball doch noch den Kreis oder den rechten Flügelspieler. Die Verteidigung der Herren wusste damit nicht klarzukommen.

Am Ende bleibt eine deutliche Niederlage und die Erkenntnis, dass sich die Bischofszeller ausgerechnet im Derby von ihrer unsichersten Seite gezeigt haben.

Nun geht es in die Herbstpause. Die Herren melden sich am 3. November im Rahmen der zweiten Heimrunde zurück. Hopp BSV!

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Herren unterliegen Wil deutlich

BSV Bischofszell : KTV Will 20:34 (07:15)

Im Rahmen der ersten Heimrunde der Saison 2018/2019 traf das Fanionteam des BSV Bischofszell auf den KTV Wil. Trotz hartem Einsatz und gutem Kampf konnten die Hausherren nicht gegen die Fürstenländer bestehen.

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Pascal Häderli

Die Zuschauertribüne der Bruggwiesenhalle ist an der ersten Heimrunde, mit der gleichentags der Saisoneröffnungsapéro stattfindet, stets gut besucht. Für die Spieler der ersten Mannschaft des BSV Bischofszell ein Grund mehr, ihr Bestes zu geben und gewinnen zu wollen. Doch zu Beginn des Matchs schien vor allem die Nervosität hoch.

Beide Mannschaften leisteten sich in den ersten Minuten einige Ballfehler. Bei Elementen spielten sich die Teams gar selbst aus und kam der Ball doch einmal in Richtung Tor, flog er daran vorbei. So verlief die Anfangsphase noch recht ausgeglichen. Der KTV Wil fand aber immer besser ins Spiel. Ihr Kreisanspiel machte schliesslich den entscheidenden Unterschied aus. Trotz hartem Einsatz in der Verteidigung, kriegten ihn die Bischofszeller nicht in den Griff. Der Gegner setzte sich ab und zur Pause standen die Herren bereits mit dem Rücken zur Wand.

Nach der Pause starteten die Bischofszeller sicherer in die Partie und zeigten einige schöne Treffer. Doch die Leistung blieb nicht konstant. Ballfehler und Fehlwürfe waren erneut die Folge. Gerade bei Elementen stimmte oft die Absprache nicht. Dies kann durchaus mit dem anhaltenden Verletzungspech in Verbindung gebracht werden. Kann man nicht mit seinen Mitspielern trainieren, fehlt in den Matchs die nötige Sicherheit. Trotz allem hielten sie den Rückstand lange unter zehn Toren. Erst zum Schluss, als die Bischofszeller noch einige schöne Elemente zustande brachten, führten einige schnelle Gegenstösse zur Kanterniederlage.

Ob der KTV Wil zu den stärkeren Teams der Gruppe zählt, kann man nicht genau sagen. Zu einseitig war die Spielweise der Fürstenländer. Für die Herren bedeutet die erneute Niederlage aber bereits eine erste Minikrise. Am 29. September steht mit dem Derby gegen den HC Amriswil das wohl wichtigste Match der Hinrunde auf dem Plan. Es gilt also nach vorne zu schauen. Hopp BSV!

Der BSV Bischofszell bedankt sich bei allen Gästen, welche mit dem Verein auf die neue Saison angestossen und die Teams so lautstark unterstützt haben.

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